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§10 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins, sie entscheidet bei allen wichtigen Anlässen und über alle wichtigen Aktivitäten des Vereins. Sie faßt Beschlüsse zu Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht in dieser Satzung einem anderen Organ zugewiesen sind.
  2. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere über folgende Punkte zu beschließen:
    • Festlegung des Jahresbeitrages und ggf. von Abstufungen,
    • Entgegennahme der Berichte des erweiterten Vorstands, insbesondere der Jahresrechnung,
    • Entlastung des erweiterten Vorstandes,
    • Wahl von zwei Rechnungsprüfern, die nicht Vorstandsmitglieder sein dürfen,
    • Entscheidung über Anträge von Mitgliedern, die über die üblichen Aufgaben der Geschäftsführung hinausgehen, insbesondere Ausschluß eines Mitglieds und Einspruch gegen den Ausschluß,
    • Satzungsänderungen,
    • Bestätigung der Vorsitzenden der Fachausschüsse,
    • Auflösung des Vereins,
    • Designierung und Abberufung von Beiratsmitgliedern.
  3. Juristische Personen, Personenvereinigungen, Erwachsene, und jugendliche Mitglieder mit Vollendung des 16. Lebensjahres sind mit jeweils einer Stimme stimmberechtigt. Eine Stimmenhäufung durch Vertretung oder Delegation ist ausgeschlossen. Jüngere Mitglieder haben Anwesenheits- und Fragerecht. Der Vertreter einer juristischen Person oder Personenvereinigung muß seine Vertretungsbefugnis dem Versammlungsleiter nachweisen.
  4. Die Mitgliederversammlung ist unbeschadet der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig, wenn die Einladung im Sinne dieser Satzung ordnungsgemäß erfolgte. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefaßt. Ausgenommen davon sind Beschlüsse, die Satzungsänderungen (§ 15) und die Auflösung (§ 17) des Vereins betreffen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1. Vorsitzende.
  5. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vereins mindestens einmal pro Jahr schriftlich unter Angabe der Tagesordnung an jedes Mitglied an die letzte dem Vorstand bekannte Adresse mit einer Frist von 2 Wochen einberufen. Die Zusendung an die Mitglieder kann durch Abdruck der Einladung im örtlichen Mitteilungsblatt ersetzt werden, wenn dieses mindestens 2 Wochen vor der Versammlung erscheint. Sie soll im ersten Quartal eines Jahres stattfinden. Sie wird vom 1. Vorsitzenden geleitet. Falls er dieses Amt nicht ausüben will, kann die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter wählen. Sie ist sofort einzuberufen, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder des erweiterten Vorstandes oder mehr als 10 Prozent der Mitglieder die Einberufung verlangen.
  6. Wahlen werden auf Antrag mindestens eines anwesenden Mitgliedes in geheimer Abstimmung durchgeführt. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl. Beschlüsse anderer Art werden nur geheim durchgeführt, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder dies verlangt.
  7. Über die Mitgliederversammlung wird ein Protokoll erstellt, das vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist den Mitgliedern innerhalb von 6 Wochen in geeigneter Form zugänglich zu machen. Einwendungen gegen das Protokoll können innerhalb eines Zeitraums von 4 Wochen nach diesem Zeitpunkt beim 1. Vorsitzenden erhoben werden. Die Entscheidung über den Einspruch trifft der erweiterte Vorstand.
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